Vermisste Tiere


Das Thema "Vermisste Tiere" beschäftigt nicht nur die betroffenen Tierhalter und helfenden Tierkommunikatoren, sondern immer wieder auch uns als Verband.

 

Es ist uns ein Anliegen, Ihnen zu versichern, dass alle unsere Tierkommunikatoren stets nach bestem Wissen und Gewissen arbeiten, aber leider keine (Finde-) Garantien abgegeben werden können. Ein vermisstes Tier befindet sich in einer Ausnahmesituation, ist häufig verwirrt, hat Angst oder ist gar verletzt und steht unter Schock. Die Kontaktaufnahme durch viele verschiedene Tierkommunikatoren oder die Suche vor Ort in Gruppen mit unbekannten Menschen kann es u. U. zusätzlich verunsichern.

 

Unter diesen Bedingungen ist es nicht ganz einfach, die erhaltenen Inputs des Tieres immer richtig zu übersetzen (wirre / chaotische Bilder / Gefühle, die der Tierkommunikator dann möglichst konkret und in eine logische, zeitliche Abfolge übersetzen muss). Deshalb empfehlen wir Ihnen, zuerst diesen Artikel zu lesen, um sich mit dem Thema "Tierkommunikation" und ihren Möglichkeiten und Grenzen etwas vertraut zu machen.

 

Alle unsere Empfehlungsmitglieder bieten eine Form von "Wiedergutmachung" (meistens Geld-zurück-Garantie) an, sollten Sie Ihr Tier in seiner Beschreibung (Charaktereigenschaften / Verhaltensweisen) nicht wiedererkennen. Sollte dies wider Erwarten der Fall sein, bitten wir Sie, Ihren Tierkommunikator unverzüglich und direkt darauf anzusprechen, damit das weitere Vorgehen besprochen werden kann.

 

 

Wertvolle Tipps von "TSF Tiersuchfinder" (Community auf Facebook), die dabei helfen, Ihr Tier möglichst schnell wiederzufinden:

(mit freundlicher Genehmigung von TSF durch uns ergänzt)

 

Generell gilt:

 

Lassen Sie Ihre Tiere unbedingt beim Tierarzt chippen und registrieren Sie den Chip mit den Daten Ihres Tieres bei ANIS, der Datenbank zur Registrierung von Heimtieren (ausser Hunden).

Denken Sie daran, die Daten aktuell zu halten und Wohnsitzwechsel umgehend zu melden bzw. Ihre Daten zu aktualisieren, damit man Sie nach Auffinden Ihres Tieres ausfindig machen kann.

 

Hunde werden bei folgender Datenbank erfasst: www.amicus.ch.

 

 

  

Tier vermisst, Tier gefunden! Was tun?

 

Folgende Stellen können / sollten informiert werden oder können ev. weiterhelfen:

 

- STMZ Schweizerische Tiermeldezentrale: www.stmz.ch (vermisste Tiere unbedingt auf jeden Fall (kostenlos) hier erfassen. Manchmal helfen die ehrenamtlichen Helfer sogar bei der Suche vor Ort!)

- Gemeinden im Umkreis

- Tierarztpraxen, Tierkliniken

- Tierheime in der Umgebung

(z. B. Tierheim A3, Mülligen AG: www.a3-tierheim.ch, Tel. 056 210 14 88)

- Örtliche Kadaverstellen / Werkhöfe

- Aargauischer Tierschutzverein: www.tierschutz-aargau.ch, Tel. 0900 98 00 22

- Jadgaufseher

- Notfälle und Fallwild: Tel. 117

 

Wenn Sie ein Tier gefunden haben, das einen ungepflegten, vielleicht verwirrten / desorientierten, vor allem aber hungrigen, verzweifelten Eindruck macht oder gar verletzt ist, dann reagieren Sie bitte sofort!

Rufen Sie die Polizei (117) und fragen Sie nach einem Streifenwagen in Ihrer Nähe. Die Polizei verfügt über Chiplese-Geräte und kommt zu Ihnen vor Ort, um den Chip auszulesen und den Tierhalter ausfindig zu machen.

Mit einem verletzten Tier gehen Sie nach Möglichkeit am besten sofort zum Tierarzt, um es behandeln zu lassen. Kann ein Halter ausfindig gemacht werden, wird er Sie bestimmt für Ihren Aufwand entschädigen; ist das Tier ungechippt und man muss davon ausgehen, dass es "wild" lebt, übernimmt in der Regel der Tierarzt die Kosten.

 

Was man als Tierhalter über vermisste Katzen unbedingt wissen sollte:

Vermisste Tiere - und Katzen insbesondere - reagieren in solchen Ausnahmesituationen sehr irrational. Gerade wenn sie eingesperrt sind, begeben sie sich häufig in eine Art "Schockstarre" und ziehen sich gänzlich in sich selber zurück (Energiesparmodus). In diesem Zustand werden sie nicht einmal auf die Stimme ihres Lieblingsmenschen reagieren. Auch kommt es nicht selten vor, dass eine Türe plötzlich wieder offen wäre, die Katze aber aus lauter Angst und Verstörung in ihrem "Versteck" bleibt. 

Deshalb bitte nicht davon ausgehen, dass sich das Tier bemerkbar macht, sondern proaktiv in allen Ecken, Nischen und Winkeln suchen und bei Nachbarn nachfragen / flyern.

Der "worst case" ist immer, wenn das Tier eingesperrt ist oder einen Unfall hatte.

Deshalb: Unbedingt die Nachbarschaft abklappern, klingeln / nachfragen und / oder zumindest Vermisst-Flyer (können direkt von der STMZ-Website ausgedruckt werden) in die Briefkästen verteilen!

 

Tipps bei vermissten Katzen:

Wenn möglich vor Haustüre (oder neben Katzenklappe) ein Körbli resp. Katzen-Transportbox hinstellen. Sie muss für das Tier gut erreichbar sein, im Falle, es wäre verletzt. Also nichts, wo die Katze springen und klettern muss oder das Gleichgewicht benötigt wird. Verletzte Katzen versuchen in der Regel, wenn es irgendwie geht, nach Hause zu kommen! Auch Gartentor unbedingt offen lassen. So kann sich das Büsi in einem vom Geruch her vertrauten Körbli in Sicherheit bringen und ist geschützt. Dieses mehrmals am Tag kontrollieren!

 

Übrigens: Auch ein gebrauchtes Katzenkistli oder T-Shirt mit Parfum / After Shave der Bezugsperson vor der Türe hilft dem Tier, sich durch den vertrauten Geruch zu orientieren (z. B. wenn es anlässlich eines Umzugs verschwunden ist und sich verirrt hat).

 

Katzen sucht man am besten in den frühen Morgen- und späteren Abendstunden (mit möglichst wenig, aber bekannten, Personen, um das Tier nicht zusätzlich zu verunsichern), dann, wenn es d'raussen dunkel ist und kein grosser Verkehr herrscht. Auch hört man dann ein Miauen besser, da es noch ruhig ist. 

Beim Rufen längere Zeit am gleichen Ort verbleiben und immer wieder rufen. Katzen benötigen manchmal längere Zeit (10 - 20 Min.), bis sie es orten können oder bis sie sich getrauen, hervorzukommen oder zu antworten. 

 

Unbedingt immer als erstes im Keller, Garage usw. nachschauen - Gerade während dem Fellwechsel im Frühling und bei schönem Wetter wird es den Tieren schnell zu warm und sie suchen die Kühle. Ein gekipptes Fenster oder eine Türe, die ein paar Minuten lang offen war, reichen aus, dass das Büsi unbemerkt reinschlüpfen kann... Auch bei Nachbarn nachfragen und unbedingt so schnell wie möglich Vermisst-Flyer in der Umgebung aufhängen / verteilen, um die Anwohner zu sensibilisieren!

 

Tipps bei vermissten Hunden:

- Unbedingt Jäger, Förster und Polizei informieren

- Futterplatz einrichten bei Entlaufstelle resp. an einem in der Nähe gelegenen, sicheren* Platz (ev. auch getragene Kleidung oder vertraute Gegenstände deponieren)

*sicher bedeutet: wo sich der Hund gut verkriechen / verstecken / Schutz suchen kann und nicht "ausgestellt" ist

- Empfehlenswert: Nachbargemeinden ebenfalls informieren

- Ev. Bus-Chauffeure, Brief- und Paketboten informieren, die sind viel draussen unterwegs und bekommen einiges mit...

- Allenfalls, wenn Geleise / Schienen in der Nähe sind auch die SBB informieren

 

Hilfreiche Facebook-Seiten / Gruppen:

Vermisste Tiere / Fundtiere Schweiz & Europa

Alexandra's Kleintierhilfe

Vermisste Katzen / Gefundene Katzen

Vermisste Katzen und Kleintiere Schweiz

Schnurrrrrr, die Welt der Katzen

SOS Tiere Schweiz

Schweizer Katzen - entlaufen/zugelaufen

Hunde Such- und Vermisstmeldungen Schweiz

Hunde-Suchanzeiger, entlaufen, gesichtet. Unser Team hilft euch

Hund Entlaufen ? Wir Suchen !

Hilfreiche Tipps zur Sicherung entlaufener Hunde: www.hundentlaufen.de

 

 

Diese Seite ist nach bestem Wissen und Gewissen erstellt worden, ist jedoch nicht abschliessend und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Möglicherweise sind die Tel. Nrn. nicht mehr aktuell, dennoch kann diese Liste eine wertvolle Hilfe bei der Suche nach Ihrem Tier darstellen.