Unsere Qualitätskriterien und weshalb es uns gibt


 

Die Suche nach einem seriösen und guten Tierkommunikator ist für viele Kunden / Interessenten nicht einfach und mit nachvollziehbaren Zweifeln verbunden:

 

Die Berufsbezeichnung "Tierkommunikator" ist nicht geschützt, es gibt keine gesetzlichen Grundlagen im Hinblick auf eine seriöse Arbeitsweise sowie keine staatlichen Institutionen, die sich in diesem Metier für Qualitätssicherung und fundierte Ausbildungen einsetzen. 

 

Aus diesem Grund gab es bisher weder verbindliche Richtlinien noch Ausbildungsstandards in der Tierkommunikation, was - zum Leidwesen der Tiere und ihrer Halter - zu einigem "Wildwuchs" führte, der den gesamten Berufsstand in ein zweifelhaftes Licht rückte.

 

Der BVTKS wurde als unabhängiger, erster und bisher einziger Berufsverband für Schweizer Tierkommunikatoren genau aus diesen Gründen zur Verbreitung der seriösen Tierkommunikation (und zum Schutz von Kunden vor dubiosen Anbietern) gegründet.

 

So ist es uns ein Anliegen, der Tierkommunikation gewisse Qualitätskriterien zugrunde zu legen, damit der (Neu-)Kunde / Interessent leichter die Spreu vom Weizen trennen kann.

Transparenz, Aufklärung und Sensibilisierung spielen deshalb für den BVTKS eine wichtige Rolle (mehr dazu hier).

 

Der BVTKS ist als Verband in erster Linie eine idealistisch agierende Gemeinschaft engagierter und gewissenhafter Tierkommunikatoren und möchte nicht den Eindruck einer staatlichen Institution erwecken (noch eine solche ersetzen), sondern im Gegenteil darauf hinarbeiten, dass es - vielleicht irgendwann in Zukunft - staatliche Stellen gibt, die sich um unseren Berufsstand kümmern. Dies wird in fast allen Berufsständen, die nicht durch den Staat geregelt werden (und das sind viele!), durch Verbände initiiert und die gemeinsamen Ziele innerhalb der Gemeinschaft vertreten und weiterverfolgt.

 

Die BVTKS-Zertifizierung von TK-Lehrgängen wurde auf derselben ideellen Basis und den vom Vorstand eigens dafür festgelegten Verbands-Richtlinien aufgebaut und beinhaltet die wichtigsten Eckpunkte einer TK-Ausbildung, wie sie die seriösen Anbieter bereits heute vermitteln. 

Eine solide, mehrmonatige, modulare Ausbildung kann ein (mit)entscheidendes Qualitätskriterium für zukünftige Kunden sein. So dürfen sie in der Regel davon ausgehen, dass sich der Tierkommunikator über längere Zeit gewissenhaft mit dem Thema "Tierkommunikation", ethischen und moralischen Fragen sowie seiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung auseinandergesetzt hat - was dazu beiträgt, ein möglichst objektives Sprachrohr für die Tiere zu sein bzw. zu werden. Weitere Informationen zum fundierten, offiziellen BVTKS-Studium der Tierkommunikation finden Sie hier.

 

Es freut uns sehr, wenn immer mehr gewissenhafte Tierkommunikatoren bereit sind, sich mit uns gemeinsam zum Wohle der Tiere und ihrer Menschen in dieser Angelegenheit der Qualitätssicherung zu engagieren und die Tierkommunikation zu dem zu machen, was sie schon immer sein sollte:

Ein ernst zu nehmender Berufszweig, der nach bestem Wissen und Gewissen dazu beiträgt, das Verständnis und die Harmonie zwischen Mensch und Tier zu fördern.

Es ist uns bewusst, dass dies bei vielen erst einmal ein gewisses Umdenken erfordert. Dennoch teilen wir die Auffassung, dass uns das Wohl der Tiere und die Zufriedenheit der Kunden es wert sein sollte, unsere Arbeit immer wieder zu hinterfragen, zu reflektieren und uns weiterzuentwickeln.

  

 

Vorgaben des BVTKS für eine Aufnahme in den Verband:

 

Zur Verfügung stellen eines Arbeitsbeispiels  (Transparenz)

Entweder direkt auf der Website zum Download oder mit dem Vermerk "Eine Beispiel-TK kann jederzeit bei mir angefordert werden.". Schriftliches Protokoll, Bericht, Ton- oder Videoaufnahme einer echten, eigenen Kunden-TK. So weiss der zukünftige Kunde, mit was er ungefähr rechnen darf und hat somit eine wichtige Entscheidungsgrundlage. 

Wer noch keine eigene Website hat, sollte dem Interessenten zuvor schriftlich mitteilen, was in der TK alles enthalten ist (mit oder ohne Gesundheits-Check usw.) und was sie kostet. So ist die Ausgangslage geklärt und der Kunde hat keine falschen Erwartungen.

 

Die eigentliche TK erfolgt vor dem Telefonat mit dem Tierhalter

So vermeidet man die häufigste Fehlerquelle: Die Wiedergabe dessen, was der Tierhalter hören möchte (oder selber vermutet), statt dem, was das Tier wirklich vermitteln will.

 

Einbinden von Beweisen und bodenständigen Lösungsansätzen

Das kann beispielsweise die Beschreibung des Zuhauses des Tieres sein, seine engsten Freunde, Anzahl Mitglieder der Familie und Aussehen der Personen usw.. Dies sind Informationen, die der Kunde 1:1 überprüfen kann und anhand derer er sieht, was der Tierkommunikator wirklich kann. Bei Problemen im Zusammenleben mit dem Tier sollen bodenständige Ratschläge und Lösungsansätze vermittelt werden (bei extremen Verhaltensauffälligkeiten auch die Empfehlung eines Spezialisten; siehe dazu unser professionelles Netzwerk).

 

Chance zur Wiedergutmachung

Auch ein Tierkommunikator ist und bleibt nur ein Mensch. Übersetzungsungenauigkeiten können genau so wenig ausgeschlossen werden wie Missverständnisse oder gar "richtige" Übersetzungsfehler (Erläuterungen dazu finden Sie hier). 

Sollte ein Tier in einer Tierkommunikation falsch beschrieben worden sein (Charaktereigenschaften / Persönlichkeit), soll die Chance zur Wiedergutmachung bestehen (z. B. neuer (kostenloser) Termin / zweiter Anlauf, Geld-zurück-Garantie o.ä.).

 

Aushändigung eines schriftlichen Protokolls / Berichts oder die Tonaufnahme seiner Tierkommunikation

So gehen keine wichtigen Informationen "verloren" und der Kunde hat die Freiheit und Möglichkeit, das Gespräch immer wieder zu lesen / zu hören. Selbstverständlich steht es jedem frei, den Zusatz-Aufwand dafür zusätzlich zu verrechnen (über die Kosten sollte der Kunde im Voraus schriftlich informiert werden). Möchte der Kunde aus Kostengründen auf diesen "Beleg" verzichten, ist das seine freie Entscheidung. 

 

Nach Aufnahme in den Verband gehen wir davon aus, dass:

 

- der Tierkommunikator seine Kunden-Anfragen spätestens innerhalb von 48 h beantwortet bzw. den Erhalt bestätigt (bei Ferienabwesenheit bitte entsprechenden Vermerk auf Website oder Abwesenheitsassistent)

- vereinbarte Termine und Leistungen eingehalten oder rechtzeitig (nicht erst nachträglich) verschoben werden, wenn es denn notwendig sein sollte

- der Tierkommunikator so mit seinen Kunden umgeht, wie er auch selber behandelt werden möchte.

 

Wir sind sicher, dass die o. g. Punkte von jedem professionellen Tierkommunikator problemlos umgesetzt werden können und sollten auch im eigenen Interesse des Tierkommunikators liegen. Wir behalten uns vor, diese Vorgaben bei Notwendigkeit anzupassen.

 

 

Bist auch Du der Meinung, dass Tierkommunikation eine verantwortungsvolle Aufgabe ist und es Sinn macht, sich gemeinsam dafür einzusetzen, dass es mehr gewissenhafte und verantwortungsbewusste Tierkommunikatoren gibt?

 

Sind Dir Selbstreflektion, Weiterentwicklung und die Liebe zu den Tieren oberstes Gebot?

 

Stellst Du hohe Ansprüche an Dich und die Qualität Deiner Arbeit?

 

Dann freuen wir uns über Deinen Antrag auf Aufnahme in unseren Verband. Hier geht es zur Anmeldung.